Workshops


Samstag 17.10.15 | 16.00-18.00 Uhr


Workshop I

Nachbesprechung: Horizonte - Block 1 | Kinobox
Referent: Daniel Stümpfig, Kitzingen

Filme aus dem Programmblock Horizonte - Block 1 werden medienpädagogisch aufbereitet. Dabei werden einzelne Filme bzw. Filmsequenzen der Teilnehmer exemplarisch besprochen.


Workshop II

Nachbesprechung: Horizonte - Block 2 | Raum 1/MZH
Referent: Jürgen Schultheis, Würzburg

Filme aus dem Programmblock Horizonte - Block 2 werden medienpädagogisch aufbereitet. Dabei werden einzelne Filme bzw. Filmsequenzen der Teilnehmer exemplarisch besprochen.


Workshop III

DOK.education - Dokumentarfilmschule | PCB-Raum/Schule
Referent: Florian Geierstanger, München

DOK.education bietet exklusiv im Rahmen des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München im Mai die "Dokumentarfilmschule" als eigene Programmschiene für Schulklassen an. Die Filmtage bayerischer Schulen haben dieses Medienkompetenzprojekt nun nach Gebrunn geholt: Die Workshop-Teilnehmer sehen gemeinsam einen kurzen, altersgerechten Dokumentarfilm (18min) und erarbeiten in Kleingruppen mit zuvor verteilten Beobachtungsaufgaben die Strukturen und Erzählweise des Films. Durch den 90minütigen Workshop führt der medienpädagogisch geschulte Filmemacher Florian Geierstanger.

Der Film: Der achtjährige Tanans aus Uganda kommt als Flüchtlingskind in den Niederlanden an. Der beobachtende Dokumentarfilm lässt uns mit seinen Augen den europäischen Alltag neu entdecken. Das erste Mal ein Fahrrad zu sehen, das erste Mal in einem Bett zu schlafen – alles ist neu. Vorsichtig nimmt Tanans Kontakt auf zu den Kindern der Nachbarn und im gemeinsamen Spiel öffnen sich Horizonte für beide Seiten.


Workshop IV

Emotionale Kamera- und Schauspielführung | Konferenzraum/Schule
Referent: Patrick Finger, Bavaria Film München

Es gibt unzählige Bücher, in denen man fast alles über Kameras, Einstellungsgrössen und ihre technischen Details lesen kann.Doch was bringt es dem Filmemacher, wenn man dieses Equipment technisch zwar einwandfrei einsetzen kann, aber die Emotionen, die man beim Zuschauer wecken möchte, dennoch auf der Strecke bleiben.

Dieser Workshop soll anhand eines Praxisbeispiels deutlich machen, was das Zusammenspiel zwischen Kamera und Regie bedeutet und wie daraus Emotionen entstehen können.Und schon macht die Kamera- und Schauspielführung beim Filme drehen gleich doppelt so viel Spaß.

(ab 15 Jahren/begrenzt auf 20 Teilnehmer)


Workshop V

Knete, Lego und Konsorten | Werkraum, Schule
Referent: Frank Findeiß, Würzburg

Kaum ein Genre ist so phantastisch oder spielreich wie der Trickfilm. Hier kann jeder Autor, Regisseur, Kameramann und Tontechniker in einem sein, Schauspieler stehen Kopf und Alltagsgegenstände spielen verrückt.Eure Hauptdarsteller? Alles, was auf den Tricktisch passt: Zahnpasta, Playmo, Trockenobst, Katzenstreu (sauberes :-) oder die guten alten Gummibärchen - wer die Grundtechniken kennt, kann mit allem spielen und Filme machen.
Nach einer kurzen Einführung in die Trickfilmgeschichte und die verschiedenen Techniken werden wir mit simpler Software, etwas Licht, Kamera und Stativ diese Techniken ausprobieren.
(bis 10 Teilnehmer, ab 5. Jahrgangsstufe)


Workshop VI

Filme hören! - Was uns die Musik im Kino erzählt | Computerraum1/Schule
Referent: Stefan Stiletto, München

Meistens fällt uns die Musik in Filmen überhaupt nicht auf. Dabei trägt gerade diese dazu bei, dass wir uns bei einer Szene erschrecken, angespannt im Sessel sitzen, etwas komisch finden oder berührt sind. Oder sie gibt uns Hinweise auf den Ort und die Zeit, in der wir uns im Film befinden, und hilft uns so bei der Orientierung.
Anhand zahlreicher Filmbeispiele – von „Ratatouille“ über „Der Herr der Ringe“ zu „Coraline“ – werden wir uns in dem Workshop damit beschäftigen, was uns die Musik in Filmen erzählt und nicht nur genauer hinsehen, sondern auch genauer hinhören.
(ab 12 Jahren)


Workshop VII

Von wegen langweilig! Kreative Formen des Dokumentarfilms| Raum 2 /MZH
Referentin: Susanne Mi-Son Quester, München

Für manche Leute gelten Dokumentarfilme als langweilig, weil sie nur ernste Fakten und nichts Lustiges oder Gefühlvolles zeigen. Mit diesem Vorurteil will der Workshop ein für alle mal aufräumen: Anhand von Filmbeispielen werden dokumentarische Erzählformen vorgestellt, die die gefilmte Wirklichkeit gründlich auf den Kopf stellen – und das auf ziemlich unterhaltsame Weise. Dabei wird es auch um die Frage gehen, was einen Film eigentlich zum Dokumentarfilm macht, welche Erwartungen der Begriff bei den Zuschauern auslöst und wie man als Filmemacher spielerisch damit umgehen kann. Geplant ist außerdem eine kreative Schreibübung.
(ab 12 Jahren)


Workshop VIII

Luftaufnahmen für kleines Geld - Einführung in die Drohnen-Technik | Aula und Pausenhof/Schule
Referent: Christian Hanft, Kitzingen

Durch die sich schnell entwickelnde Drohnen-Technik wurden Luftaufnahmen auch im Amateurbereich und damit sogar für Schulfilmgruppen erschwinglich.
Der Workshop beschäftigt sich mit allen technischen und rechtlichen Fragen rund um das Thema Drohnenflug und zeigt Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Drohnen auf.
Bei passender Witterung wird neben der Theorie aber auch der Einsatz einer Drohne gezeigt. Anschließend wird das gedrehte Filmmaterial vor Ort gesichtet und ausgewertet.
(ab 12 Jahren / begrenzt auf 20 Teilnehmer)


Workshop IX

Maske und Schminke | Foyer der MZH
Referentin: Veronika Boedigheimer, Würzburg

Oft braucht man im Film ein wenig Schminke, damit eine Verletzung richtig dramatisch „rüberkommt“ und glaubhaft wirkt. Frau Veronika Boedigheimer und ihre Helfer vom Malteser Hilfsdienst - Würzburg wissen, wie man so etwas macht.
Dieser Workshop ist in erster Linie für die jüngeren Teilnehmer gedacht.
(35 Teilnehmer sollten nicht überschritten werden.)


Workshop X

Quereinsteiger in die Filmbranche | Erkerzimmer
Referentin: Maike Conway, Oberornau

Auch als Quereinsteigerin kann man in "die Filmbranche" als Dokumentarfilmemacherin gelangen, ich erzähle von meinem Werdegang. Anhand von Dokumentationen mit Jugendlichen zeigt der Workshop, dass der erste wichtige Schritt ist geeignete Protagonisten zu finden, Zeit mit ihnen zu verbringen und ihr Vertrauen zu gewinnen. Die verschiedenen Arbeitsweisen für Sendeformate beeinflussen die Dreharbeiten und die Postproduktion immer mehr. Dabei seine Vorstellungen nicht aus den Augen zu verlieren ist eine Herausforderung.